
Fahrradträger für 2 E-Bikes: Testsieger, Stützlast und Kosten
Wer zwei E-Bikes auf Reisen mitnehmen will, braucht einen Träger, der mehr als nur zwei Fahrräder hält – er muss die höheren Gewichte stemmen. E-Bikes wiegen schnell 25 bis 30 Kilo pro Stück, und nicht jeder Heckträger ist dafür ausgelegt. Dieser Vergleich zeigt, worauf Sie achten müssen: Stützlast, maximales Gesamtgewicht und die besten Modelle aus aktuellen Tests.
Maximale Zuladung (typisch): 60 kg ·
Preisspanne: 200 € – 1.200 € ·
Modelle im ADAC-Test: 27 ·
Geeignet für E-Bikes: Ja, bei entsprechender Stützlast
Kurzüberblick
- E-Bikes wiegen durchschnittlich 20–30 kg, daher sind Träger mit 60 kg Zuladung nötig (Radfahren.de, Fachmagazin)
- Alle getesteten Heckträger haben 60 kg Maximalzuladung (Radfahren.de, Fachmagazin)
- Die Entnahme des Akkus reduziert das Transportgewicht und schützt vor Beschädigung (Elektrobike.de, Portal für E-Bike-Zubehör)
- Welches Modell im ADAC-Test die Bestnote erhält, variiert je nach Kriterien (Bike-X.de, E-Bike-Magazin)
- Die Langzeitqualität günstiger Modelle unter 300 Euro ist kaum dokumentiert (Bike-X.de, E-Bike-Magazin)
- Der Uebler i21 Z60 wurde 2025 als Testsieger ausgezeichnet (Bike-X.de, E-Bike-Magazin)
- Thule hat die Preisspanne auf 1.099,95 € ausgeweitet (Radfahren.de, Fachmagazin)
- Hersteller verbessern die Klappmechanismen und erhöhen die Kompatibilität mit E-Bikes (Thule, Hersteller)
- Richter erwarten mehr Modelle mit integriertem Diebstahlschutz (Fahrradmagazin.net, Testportal)
Sechs zentrale Eckdaten fassen die wichtigsten Parameter für die Auswahl zusammen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Maximale Zuladung | 60 kg |
| Durchschnittspreis | 450 € |
| ADAC-Testmodelle | 27 |
| Empfohlene Stützlast | 60 kg |
Welches ist der beste Fahrradträger für 2 E-Bikes?
Welcher Fahrradträger ist Testsieger?
- Der Uebler i21 Z60 wurde 2025 von Bike-X.de zum Testsieger gekürt – er kombiniert 60 kg Zuladung mit einem Eigengewicht von nur 13,5 kg (Bike-X.de, E-Bike-Magazin).
- Der Thule VeloCompact erhielt vom Fahrradmagazin.net die Note „sehr gut“ und ist mit 453,77 € und 14,2 kg Eigengewicht eine der leichtesten Optionen (Fahrradmagazin.net, Testportal).
- Der Atera Strada E-Bike M überzeugte im gleichen Test mit der Note „sehr gut“ und einem Preis von 369,98 € (Fahrradmagazin.net, Testportal).
Welche Marken sind empfehlenswert?
- Thule (schwedischer Hersteller) bietet mehrere E-Bike-kompatible Modelle, etwa den Thule Premium 2 (17 kg, 60 kg Zuladung, faltbar) (Elektrobike.de, Portal für E-Bike-Zubehör).
- EUFAB (deutscher Hersteller) liefert mit dem Poker-F einen Preis-Leistungs-Sieger: 195,48 €, 60 kg Zuladung, Note „gut“ (Fahrradmagazin.net, Testportal).
- Fischer (Sportartikel-Marke) punktet mit dem ProlineEvo 2 für 429 € – Testsieger in der Preis-Leistungskategorie (Radfahren.de, Fachmagazin).
Wer unter 400 € bleibt, spart beim Kauf, aber günstige Modelle haben oft keine Diebstahlsicherung und sind schwerer zu montieren. Für Vielfahrer lohnt der Aufpreis zu Marken wie Thule oder Uebler.
Die Testergebnisse zeigen: Die Wahl des Testsiegers hängt stark vom individuellen Budget und den gewünschten Komfortmerkmalen ab. Wer Wert auf geringes Gewicht legt, wird beim Uebler fündig, wer den günstigsten Einstieg sucht, beim EUFAB.
Welche Stützlast sollte ein Fahrradträger für 2 E-Bikes haben?
Wie viel Gewicht hält ein Fahrradträger für 2 E-Bikes aus?
Die maximale Zuladung liegt bei allen getesteten Heckträgern bei 60 kg (Radfahren.de, Fachmagazin). Da E-Bikes zwischen 20 und 30 kg wiegen, sind zwei Exemplare damit sicher transportierbar – sofern die Stützlast des Fahrzeugs mitspielt.
Wie schwer darf ein E-Bike sein?
Viele Hersteller empfehlen, dass die Stützlast der Anhängerkupplung mindestens 60 % des Gesamtgewichts von Träger plus Räder beträgt. Konkret: Bei einem Träger-Eigengewicht von 15 kg und zwei 25-kg-E-Bikes (gesamt 65 kg) muss die Kupplung eine Stützlast von mindestens 60 kg vertragen (ADAC, Automobilclub mit Labortests). Die 10 %-Faustregel (10 % des Gesamtgewichts als Stützlast) gilt als Mindestwert, wird aber von Kompakt-SUVs oft unterschritten.
Was das bedeutet: Vor dem Kauf die maximal zulässige Stützlast im Fahrzeugschein prüfen – bei vielen Kombis und SUVs liegt sie bei 50–75 kg.
Das ist der kritische Punkt: Selbst der beste Träger nützt nichts, wenn die Kupplung des Autos das Gesamtgewicht nicht stemmt. Die Stützlast ist der limitierende Faktor, den viele Käufer übersehen.
Was kostet ein Fahrradträger für 2 E-Bikes?
Preisspanne für gute Modelle
- Einfache Modelle (z. B. EUFAB Poker-F) beginnen bei rund 200 € (Fahrradmagazin.net, Testportal).
- Mittelklasse-Träger mit Diebstahlschutz und Klappfunktion kosten zwischen 400 und 700 €, etwa der Thule VeloCompact (453 €) oder der Fischer ProlineEvo 2 (429 €) (Radfahren.de, Fachmagazin).
- Hochwertige Träger wie der Thule EasyFold XT 2 (731 €) oder der Thule Premium 2 (1.099 €) bieten maximale Verarbeitungsqualität und Komfort (Fahrradmagazin.net, Testportal, Elektrobike.de, Portal für E-Bike-Zubehör).
Günstige vs. teure Träger
Der EUFAB Poker-F (ab 195 €) ist der günstigste E-Bike-taugliche Träger, muss aber auf Klappbarkeit und Diebstahlsicherung verzichten. Teure Modelle wie der Thule EasyFold XT 2 klappen per Fußpedal ab und passen auf breite Reifen bis 4,7 Zoll (Elektrobike.de, Portal für E-Bike-Zubehör).
Für 200 € mehr bekommen Sie einen Träger, der sich sekundenschnell klappen lässt, einen stabileren Rahmen hat und oft eine Diebstahlsicherung mitbringt. Wer nur zwei- bis dreimal im Jahr E-Bikes transportiert, kann günstig einsteigen. Bei wöchentlicher Nutzung ist der Aufpreis gerechtfertigt.
Die Preisspanne ist riesig, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist klar: Mit etwa 400 € liegt man in der Sweet-Spot-Zone, in der man solide Qualität und grundlegende Komfortfunktionen erhält.
Welche Fahrradträger eignen sich auch für E-Bikes?
Sind klappbare Fahrradträger für E-Bikes geeignet?
Nicht alle klappbaren Modelle sind für E-Bikes ausgelegt – entscheidend ist die maximale Zuladung. Klappbare Träger wie der Thule VeloCompact sind speziell für E-Bikes vorgerüstet: Sie haben verstärkte Schienen und bieten 60 kg Zuladung (Fahrradmagazin.net, Testportal). Auch der Uebler i21 Z60 (13,5 kg, klappbar) beweist, dass leichte Konstruktionen stabil sein können (Bike-X.de, E-Bike-Magazin).
Gibt es Unterschiede zwischen Trägern für E-Bikes und normalen Fahrrädern?
- Höhere Belastbarkeit: E-Bikes brauchen Träger mit mindestens 50–60 kg Zuladung, während normale Fahrräder oft mit 30–40 kg auskommen (GEO.de, Magazin mit Vergleichsportal).
- Verstärkte Schienen: Viele Hersteller (Thule, Atera) bieten spezielle E-Bike-Varianten mit breiteren Schienen und verstärkten Klemmschalen (Radfahren.de, Fachmagazin).
- Zubehör: Für E-Bikes werden oft zusätzliche Spanngurte und Rahmenschutz empfohlen, um Kratzer zu vermeiden.
Der entscheidende Punkt ist, dass man nicht einfach einen beliebigen Standardträger kaufen kann – die höheren Gewichte der E-Bikes erfordern eine spezifische Auslegung, die sich in den technischen Daten widerspiegelt.
Warum Akku beim Transport entfernen?
Welche Zubehörteile benötige ich?
- Akku-Entnahme: Der Akku sollte wegen Beschädigungsrisiko und Gewichtsersparnis abgenommen werden. Viele Hersteller schreiben die Entnahme sogar vor (Elektrobike.de, Portal für E-Bike-Zubehör).
- Rahmenschutz: Gummi-Polster schützen den Rahmen vor Scheuerstellen.
- Spanngurte: Zusätzliche Gurte fixieren die Räder bei unebenen Strecken.
Wie montiert man einen Fahrradträger für 2 E-Bikes?
Die Montage ist bei den meisten Heckträgern ähnlich: Träger auf den Kugelkopf setzen, Spannhebel schließen, Schienen ausklappen, Räder einhängen und mit Riemen fixieren. Modelle wie der Thule Premium 2 lassen sich per Fußpedal abklappen, ohne dass man die Hände vom Träger nehmen muss (Elektrobike.de, Portal für E-Bike-Zubehör).
Die praktische Konsequenz: Akku rausnehmen spart bis zu 3 kg pro Rad und verringert die Hebelwirkung auf den Träger. Das schont sowohl den Träger als auch die Kupplung.
Das ist ein einfacher, aber wirkungsvoller Tipp, der die Sicherheit und Langlebigkeit des gesamten Systems erhöht.
Vergleichstabelle: Vier Top-Modelle für zwei E-Bikes
Vier getestete Träger, ein klarer Trend: Alle bieten 60 kg Zuladung, doch Preis, Gewicht und Komfort unterscheiden sich deutlich.
| Modell | Max. Zuladung | Preis (ca.) | Eigengewicht | Testnote |
|---|---|---|---|---|
| Thule VeloCompact | 60 kg | 454 € | 14,2 kg | Sehr gut |
| EUFAB Poker-F | 60 kg | 195 € | 15 kg (geschätzt) | Gut |
| Atera Strada E-Bike M | 60 kg | 370 € | 16 kg (geschätzt) | Sehr gut |
| Uebler i21 Z60 | 60 kg | ab 600 € (geschätzt) | 13,5 kg | Testsieger 2025 |
Der Uebler ist der leichteste, der EUFAB der günstigste. Die Preisdifferenz von über 400 € spiegelt sich vor allem in der Verarbeitungsqualität und den Zusatzfunktionen wider. Die Implikation: Der Käufer entscheidet sich entweder für maximale Leichtigkeit oder den niedrigsten Preis – beides zusammen gibt es nicht.
Spezifikationstabelle: Technische Details der getesteten Modelle
Ein genauer Blick auf die Spezifikationen zeigt die Unterschiede in der praktischen Handhabung.
| Merkmal | Thule VeloCompact | EUFAB Poker-F | Atera Strada E-Bike M | Uebler i21 Z60 |
|---|---|---|---|---|
| Kupplungstyp | Kugelkopf | Kugelkopf | Kugelkopf | Kugelkopf |
| Klappbar | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Diebstahlsicherung | Ja | Nein | Ja | Ja |
| Max. Reifenbreite | 4,0 Zoll | 3,5 Zoll | 4,0 Zoll | 4,5 Zoll |
| Abklappbar auch mit beladenen Rädern | Ja (Fußpedal) | Nein | Ja (Kurbel) | Ja (Fußpedal) |
Der Thule Premium 2 und der Uebler punkten mit dem Fußpedal – ein echter Komfortgewinn auf Parkplätzen. Der EUFAB verzichtet auf Diebstahlsicherung, was bei gelegentlicher Nutzung verschmerzbar ist. Das Muster ist klar: In puncto Komfort und Sicherheit geben die teureren Modelle den Ton an.
Vorteile von Heckträgern für zwei E-Bikes
- Hohe Stabilität durch festen Sitz auf der Anhängerkupplung
- Einfache Montage innerhalb weniger Minuten
- Kein Hochheben der Räder wie auf Dachträger
- Platzsparend klappbar (die meisten Modelle)
Nachteile
- Hohes Eigengewicht (13–17 kg) erschwert das Anheben
- Stützlast des Fahrzeugs begrenzt die Nutzung
- Günstige Modelle haben oft keine Diebstahlsicherung
- Bei manchen Trägern ist das Abklappen mit Rädern nicht möglich
Bestätigte Fakten
- Alle getesteten Heckträger haben 60 kg Maximalzuladung (Radfahren.de, Fachmagazin)
- E-Bikes wiegen durchschnittlich 20–30 kg, daher sind Träger mit 60 kg Zuladung nötig (Radfahren.de, Fachmagazin)
- Die Entnahme des Akkus reduziert das Transportgewicht und schützt vor Beschädigung (Elektrobike.de, Portal für E-Bike-Zubehör)
Was noch unklar ist
- Welches Modell im ADAC-Test die Bestnote erhält, variiert je nach Kriterien (Bike-X.de, E-Bike-Magazin)
- Die Langzeitqualität günstiger Modelle unter 300 Euro ist kaum dokumentiert
„Wer zwei E-Bikes transportieren möchte, sollte unbedingt auf die Stützlast achten – sonst kann der Träger die Kupplung überlasten und die Fahrsicherheit gefährden.“
„Alle getesteten Heckträger bieten eine maximale Zuladung von 60 kg – das reicht für zwei typische E-Bikes. Wer schwerere Modelle fährt, sollte vor dem Kauf das Gesamtgewicht prüfen.“
Radfahren.de, Fachmagazin
Für E-Bike-Besitzer in Deutschland ist die Wahl klar: Wer regelmäßig zwei E-Bikes transportiert, spart mit einem Modell ab 400 €, zahlt aber bei höherem Komfort und Sicherheit bis zu 1.200 €. Der ADAC rät: vor dem Kauf die Stützlast des Fahrzeugs prüfen – sonst wird der Träger zur Gefahr. Wer den Akku abnimmt und auf einen Träger mit Diebstahlsicherung setzt, fährt auf der sicheren Seite. Die Konsequenz für den Käufer: Das Gesamtpaket aus Fahrzeug-Stützlast, Trägergewicht und Fahrradgewicht entscheidet über die Sicherheit, nicht allein der Preis des Trägers.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich einen normalen Fahrradträger für E-Bikes nutzen?
Nur wenn der Träger eine ausreichende maximale Zuladung (mindestens 50 kg für zwei E-Bikes) und verstärkte Schienen bietet. Viele Standardträger sind für normale Räder ausgelegt und halten den höheren Gewichten nicht stand.
Wie reinige ich den Fahrradträger nach dem Transport?
Mit klarem Wasser und einem weichen Schwamm abspülen, um Salzrückstände und Schmutz zu entfernen. Verwenden Sie keine Hochdruckreiniger, da diese in Gelenke und Lager eindringen können. Nach der Reinigung die beweglichen Teile mit einem Silikonspray behandeln.
Brauche ich eine spezielle Anhängerkupplung für E-Bike-Träger?
Nein, jede serienmäßige Kugelkopf-Anhängerkupplung ist geeignet, sofern die Stützlast ausreicht. Prüfen Sie die Angaben im Fahrzeugschein – bei vielen Fahrzeugen liegt die maximale Stützlast zwischen 50 und 75 kg.
Ist ein klappbarer Fahrradträger stabiler als ein fest montierter?
Nein, moderne Klappträger sind genauso stabil wie feste Modelle. Die Klappmechanismen sind bei Markenherstellern (Thule, Uebler, Atera) auf hohe Belastungen ausgelegt. Achten Sie auf eine Verriegelung, die ein unbeabsichtigtes Einklappen verhindert.
Welcher Fahrradträger passt auf meine Anhängerkupplung (Kugelkopf)?
Alle genannten Modelle (Thule VeloCompact, EUFAB Poker-F, Atera Strada E-Bike M, Uebler i21 Z60) passen auf Standard-Kugelköpfe (50 mm). Für abweichende Kupplungsgrößen gibt es Adapter, die Sie separat erwerben müssen.
Wie lange dauert die Montage eines Fahrradträgers für 2 E-Bikes?
Bei den ersten Malen etwa 10–15 Minuten, nach etwas Übung unter 5 Minuten. Die meisten Träger werden werkzeuglos montiert: Träger aufsetzen, Spannhebel schließen, Schienen ausklappen und Räder einhängen.
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