Millionen Android-Nutzer stehen vor einem Problem: WhatsApp stellt seinen Support für ältere Betriebssysteme ein. Ab September 2026 funktioniert der Messenger nicht mehr auf Handys mit Android 5.0 oder 5.1. Dieser Artikel erklärt, wer betroffen ist, wie du deine Chats rettest und welche Alternativen es gibt.

Betroffene Android-Versionen: Android 5.0 und 5.1 (Lollipop) ·
Ende des Supports: 8. September 2026 ·
Millionen betroffene Geräte: Schätzung über 10 Millionen ·
Mindestversion ab September 2026: Android 6.0 (Marshmallow)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Exakte Anzahl der betroffenen Geräte weltweit bleibt unklar (Watson.ch)
3Zeitleisten-Signal
  • Erste Meldungen April 2025, letzter Funktionstag 8. September 2026 (Heute.at)
4Wie es weitergeht
  • Nötige Schritte: Update auf Android 6+ prüfen, oder neues Smartphone kaufen (Chip.de)

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eckdaten zusammen.

Merkmal Detail
Bekanntgabe des Support-Endes April 2025
Letzter Funktionstag für Android 5.x 8. September 2026
Mindestversion ab September 2026 Android 6.0 (Marshmallow)
Betroffene Geräte (Schätzung) Über 10 Millionen Android-Smartphones
Quelle WhatsApp FAQ, Watson.ch, Chip.de

Für welche Handys wird WhatsApp abgestellt?

Betroffene Android-Versionen im Detail

  • Android 5.0 und 5.1 (Codename Lollipop) – Support endet am 8. September 2026 (offizielle WhatsApp FAQ)
  • Android 5 wurde vor über 10 Jahren veröffentlicht (Watson.ch)
  • Nur etwa 0,4 Prozent der Android-User nutzen Android 5.0 oder 5.1 (Stand Dezember 2025) – das sind aber mehrere Millionen Geräte (Watson.ch (zitiert Google-Statistik))

Liste konkreter Smartphone-Modelle (Beispiele)

Besonders ältere Modelle, die nie ein Update auf Android 6 erhalten haben, sind betroffen. Typische Beispiele sind Samsung Galaxy S3, S4, S5 – sowie frühe Modelle von LG, HTC und Sony. Eine vollständige Modellliste existiert nicht, doch Hersteller veröffentlichen oft Update-Listen.

Der Haken

Die größte Last tragen Nutzer in Indien, Südostasien, Lateinamerika und Afrika, wo billige Android-Geräte ohne Update-Unterstützung weit verbreitet sind (Chip.de (zitiert WABetaInfo)).

Das Muster ist klar: Wer ein günstiges oder sehr altes Gerät besitzt, hat kaum Chancen auf ein offizielles Update. Der einzige Ausweg ist ein neues Smartphone.

Was muss ich tun, um WhatsApp zu behalten?

Handy auf Android 6 oder neuer aktualisieren

  • Prüfe deine Android-Version: Einstellungen → Über das Telefon → Software-Info (offizielle WhatsApp FAQ)
  • Systemupdate prüfen unter Einstellungen → System → Systemupdate (Heute.at)
  • Kein Update verfügbar? Neukauf erforderlich

Neues Smartphone mit aktuellem Android kaufen

Falls dein Gerät kein Update auf Android 6 erhalten kann, bleibt dir nur der Kauf eines neueren Smartphones.

Fazit: Android-Nutzer mit Geräten auf 5.0 oder 5.1 sind ab September 2026 ohne Update chancenlos. Wer ein Update machen kann, hat Glück – alle anderen müssen investieren.

Das bedeutet: Wer jetzt handelt, vermeidet den Verlust des Zugriffs auf WhatsApp.

Was tun, wenn WhatsApp abgeschaltet wird?

Chats auf ein neues Handy übertragen (Android)

  1. Chat-Backup in Google Drive erstellen: WhatsApp → Einstellungen → Chats → Chat-Backup (offizielle WhatsApp FAQ)
  2. Neues Handy per Samsung Smart Switch oder Google Backup einrichten
  3. WhatsApp Chats auf ein neues Handy übertragen per Google Drive-Wiederherstellung

WhatsApp-Konto sichern vor dem Wechsel

Die Übertragung per Google Backup ist der einfachste Weg. Alternativ: Samsung Smart Switch für Samsung-Geräte (Heute.at).

Der Haken

Ohne ein aktuelles Backup gehen deine Chat-Verläufe verloren, wenn du das alte Gerät nicht mehr nutzen kannst. Sichere deine Daten rechtzeitig.

Warum ist Signal besser als WhatsApp?

Datenschutz und Verschlüsselung bei Signal

  • Signal gilt als sicherer wegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Open Source (Chip.de)
  • WhatsApp gehört zu Meta (Datenschutzbedenken)
  • Haken bei Signal: ein Haken = gesendet, zwei Haken = gelesen

Meta und WhatsApp – Kritik an Datenweitergabe

WhatsApp gehört zu Meta, das Daten für KI-Training und Werbung nutzt. Signal dagegen verkauft keine Nutzerdaten (Watson.ch).

Das Risiko: Wer bei WhatsApp bleibt, akzeptiert die Datenweitergabe an Meta.

Soll ich von WhatsApp zu Signal wechseln?

Vorteile von Signal gegenüber WhatsApp

  • Signal benötigt nur Telefonnummer, kein Kontaktverkauf (Chip.de)
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Open Source
  • Weniger Nutzer als WhatsApp – Netzwerkeffekt

Nachteile und Hürden beim Wechsel

Der größte Nachteil: Deine Freunde und Familie müssen ebenfalls zu Signal wechseln, damit der Messenger nützlich ist. Das erfordert Überzeugungsarbeit.

Vorteile

  • Besserer Datenschutz
  • Open Source, keine Datenweitergabe an Meta
  • Kostenlos und werbefrei

Nachteile

  • Weniger Nutzer als WhatsApp
  • Umgewöhnung für Kontakte nötig
  • Weniger Funktionen als WhatsApp

Wie kann ich Meta bei WhatsApp widersprechen?

Datenschutzeinstellungen in WhatsApp

  • WhatsApp: Einstellungen → Datenschutz → Datenweitergabe
  • Meta KI bei Facebook, Instagram und WhatsApp: Widerspruch möglich über Einstellungen (offizielle WhatsApp FAQ)
  • Fristen und Formulare für Widerspruch sind je nach Land unterschiedlich

Die Hürde: Der Widerspruch ist nicht immer einfach und erfordert, dass du die Einstellungen selbst anpasst.

Auf welchen Handys wird WhatsApp im Jahr 2026 nicht mehr funktionieren?

Zeitleiste: Support-Ende für ältere Betriebssysteme

  • Ab 8. September 2026 keine Unterstützung für Android 5.x (offizielle WhatsApp FAQ)
  • Auch iPhones mit iOS < 15.1 sind betroffen ab Mai 2025 (Heute.at)
  • 2026 nur noch Android 6+

Ausblick auf zukünftige Einschränkungen

Die nächste Welle kommt für iOS-User bereits im Mai 2025. Danach könnte WhatsApp irgendwann auch Android 6 fallen lassen – aber das ist noch nicht absehbar (Chip.de).

Zeitleiste

  • : Erste Meldungen über Support-Ende für Android 5.x (Watson.ch)
  • : Support-Ende für ältere iPhones (iOS < 15.1) (Heute.at)
  • : Frühere Ankündigungen zu WhatsApp-Support-Ende (Chip.de)
  • : WhatsApp funktioniert nicht mehr auf Android 5.0 und 5.1 (offizielle WhatsApp FAQ)
  • : Nur noch Android 6.0 oder neuer wird unterstützt (Heute.at)

Bestätigte Fakten vs. Unklares

Bestätigte Fakten

  • WhatsApp stellt Support für Android 5.0 und 5.1 am 8. September 2026 ein (offizielle WhatsApp FAQ)
  • Betroffen sind alle Geräte, die nicht auf Android 6 aktualisiert werden können (Heute.at)

Was unklar ist

  • Exakte Anzahl der betroffenen Geräte weltweit (Watson.ch)
  • Ob ältere Modelle durch inoffizielle Patches weiter nutzbar sind

Ab dem 8. September 2026 werden nur noch Android-Versionen 6 und neuer unterstützt.

offizielle WhatsApp FAQ

WhatsApp wirft Millionen alte Android-Handys raus – Frist bis 8. September.

Watson.ch (Nachrichtenportal)

WhatsApp stellt Support für Millionen Nutzer ab September ein.

Chip.de (deutsches Technologieportal)

Die Konsequenz ist klar: Für Millionen Nutzer in Deutschland und weltweit läuft die Uhr. Wer jetzt nicht handelt – sei es durch Update oder Neukauf – verliert den Zugriff auf den wichtigsten Messenger. Für ältere Nutzer mit günstigen Geräten ist der Wechsel zu Signal eine echte Option, aber der Netzwerkeffekt bleibt die größte Hürde.

Häufig gestellte Fragen

Welche Android-Versionen werden ab September 2026 nicht mehr unterstützt?

Android 5.0 und 5.1 (Lollipop). Ab 8. September 2026 wird nur noch Android 6.0 oder neuer unterstützt (offizielle WhatsApp FAQ).

Kann ich WhatsApp weiter nutzen, wenn ich kein Update machen kann?

Nein. Nach dem 8. September 2026 funktioniert WhatsApp auf Android 5-Geräten nicht mehr (Heute.at).

Wie übertrage ich meine WhatsApp-Chats auf ein neues Android-Handy?

Erstelle ein Google Drive Backup unter WhatsApp → Einstellungen → Chats → Chat-Backup. Auf dem neuen Handy meldest du dich mit demselben Google-Konto an und stellst das Backup wieder her (offizielle WhatsApp FAQ).

Ist Signal wirklich sicherer als WhatsApp?

Ja, Signal gilt als sicherer wegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Open Source. WhatsApp gehört zu Meta, das Daten weitergibt (Chip.de).

Was bedeuten die Haken in Signal?

Ein Haken bedeutet gesendet, zwei Haken bedeuten gelesen – ähnlich wie bei WhatsApp (Chip.de).

Muss ich Meta zustimmen, um WhatsApp weiter zu nutzen?

Ja, die aktuellen Richtlinien verlangen Zustimmung zur Datenweitergabe. Widerspruch ist möglich über die Einstellungen (offizielle WhatsApp FAQ).

Wie lege ich Widerspruch gegen Meta KI ein?

In WhatsApp unter Einstellungen → Datenschutz → Datenweitergabe. Dort kannst du die Nutzung deiner Daten für KI-Training ablehnen (offizielle WhatsApp FAQ).

Was passiert mit meinen Chats, wenn ich nicht wechsle?

Deine Chats bleiben auf dem alten Gerät, aber WhatsApp funktioniert nicht mehr. Ohne Backup gehen sie verloren (Heute.at).